Ende dieses Seitenbereichs.

Beginn des Seitenbereichs: Inhalt:

Brustton

Brustton: etwas im/ mit dem Brustton der (tiefsten) Überzeugung sagen/ behaupten

 

Umschreibung: 1.) etwas äußern, wovon man völlig überzeugt ist [DUZT]; enthält häufig den Vorwurf, dass das Gesagte dennoch falsch ist [HS] 2.) etwas voller Überzeugungskraft behaupten [DURW]

Historische Analyse: Dieser Ausdruck geht auf den Historiker Heinrich von Treitschke (1834 bis 1896) zurück. Er verwendete ihn in dem Aufsatz 'Fichte und die nationale Idee', 1870 erschienen in dem Sammelwerk 'Historische und politische Aufsätze'. Der 'Brustton' ist der mit der Bruststimme hervorgebrachte Ton, bei dem der menschliche Brustkorb als Resonanzkörper dient. Er ist also ein Ton, der sehr voll und tragend klingen kann. [DUZT] - Entstehungszeit: 1870 [Rö]

 

* * * 

Kontakt

Organisation
Mozartgasse 8/I, 8010 Graz
Stud.-Ass. Gerlinde Gangl BA Telefon:+43 (0)316 380 - 8178

Kontakt

Projektleiter
Institut für Germanistik Mozartgasse 8/I, 8010 Graz
Ao.Univ.-Prof. Dr.phil. Wernfried Hofmeister Telefon:+43 (0)316 380 - 2451
Fax:+43 (0)316 380 - 9760

Projekt 'Deutsche WortSchätze' auf Facebook

Ende dieses Seitenbereichs.

Beginn des Seitenbereichs: Zusatzinformationen:


Ende dieses Seitenbereichs.