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einkochen

einkochen: jemanden einkochen

 

Umschreibung: 1) jemanden gefügig machen; bestechen; überreden [Kü, S. 7237]; jemanden zu etwas herumkriegen [DUW] 2) jemanden veralbern, necken [Kü, S. 7237]; jemanden betrügen [DUW]

Historische Analyse: Einkochen ist eine Methode, um Lebensmittel durch Kochen (und gleichzeitiges luftdichtes Verschließen) haltbar zu machen bzw. zu konservieren [DUW]. Durch das Kochen wird Wasser abgegeben, verdampft und es entsteht eine dickflüssige Konzentration [vgl. DUW]. Der Begriff bezieht sich darauf, dass man so lange auf jemanden einredet bzw. ihn ärgert, bis er ins „Kochen“ gerät. Das Kochen beruht dabei auf dem Vergleich des aufwallenden Zorns mit dem aufwallenden Wasser. Ähnlich ist die Gleichsetzung „erhitzen“ im Sinne von „jemanden aufstacheln“ zu verstehen [vgl. Kü, S. 15167]. - Entstehungszeit: 1920 ff. [Kü, S. 7237] - Gebräuchlichkeit: salopp [DUSW]

 

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