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Fettnäpfchen

Fettnäpfchen: ins Fettnäpfchen treten

 

Umschreibung: es sich durch Ungeschicklichkeit oder durch eine unbedachtsame Äußerung mit jemandem verderben [Rö]; durch eine unbedachte, unkluge Äußerung o. Ä. jemandes Unwillen erregen; einen Fauxpas begehen [DUW]

Historische Analyse: Die Wendung nimmt darauf Bezug, dass früher in Bauernhäusern in der Nähe des Ofens ein Topf mit Fett stand, womit Eintretenden gleich ihre nassen Stiefel einreiben konnten. Trat man versehentlich hinein und beschmutzte dadurch den Fußboden, verärgerte man die Hausfrau [vgl. DURW]. Eine weitere Erklärung geht darauf zurück, dass in alten Bauernhäusern nach dem Schlachten die Wurst und der Schinken in der Nähe der Feuerstelle zum Trocknen an die Decke gehängt wurden. Das Fett, das durch die Wärme zu schmelzen begann, wurde in kleinen Schalen gesammelt, in die man nicht hineintreten sollte [vgl. Wikipedia], da die Verschwendung des Speisefettes noch ärgerlicher war [vgl. Rö]. - Entstehungszeit: 19. Jahrhundert [Kü, S. 8389] - Gebräuchlichkeit: umgangssprachlich [DURW]

 

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