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Kren

Kren: seinen Kren zu etwas geben/ (in alles) seinen Kren reiben

 

Umschreibung: zu etwas (überflüssigerweise) seine Meinung äußern; sich in alles ungebeten einmischen [Kü, S. 15702]

Historische Analyse: Der Kren ist in Österreich eine sehr häufig verwendete Speisenwürze. Aufgrund seiner Beliebtheit wird er manchmal zu Gerichten serviert, die seine Zugabe nicht nötigerweise erfordern [vgl. DURW]. Als überflüssige Zutat beeinträchtigt er den Genuss einer Mahlzeit, worauf sich die übertragene Bedeutung dieser Redewendung auch bezieht. Einen weiteren Deutungsversuch bietet Wander, der die Geringschätzigkeit einer Aussage darin erklärt sieht, dass „das Krenreiben eine der geringfügigsten Küchenarbeiten ist“ [Wa, S. 26036]. - Entstehungszeit: 1900 ff. [Kü, S. 15702] - Gebräuchlichkeit: umgangssprachlich [DUW]

 

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