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Milchbubi

Milchbubi: Milchbubi

 

Umschreibung: 1) Neuling [Kü, S. 17991] 2) einfältiger Mann [Kü, S. 17991] 3) unselbständiger Mann [Kü, S. 17991] 4) Alkoholgegner [Kü, S. 17991]

Historische Analyse: Die Bezeichnung „Milchbubi“ entstand aufgrund der Unselbständigkeit und Abhängigkeit eines kleinen Kindes bzw. eines kleinen Jungen von seiner Mutter [vgl. Kü, S. 5004]. Die Bedeutung findet sich schon bei Grimm, wo Milch im übertragenen Sinn „als sinnbild des weichen, noch jungen oder unreifen“ bzw. „auch des weichen, verzagten im gemüte“ [Gr] steht [vgl. „Milchgesicht“]. - Entstehungszeit: 1), 2) und 4) 1920 ff. [Kü, S. 17991] 3) 1965 ff. [Kü, S. 17991]; der Ausdruck „Milchbube“ bzw. „Milchbengel“ ist bereits bei Grimm belegt [vgl. Rubrik „Historische authentische Belege“] - Gebräuchlichkeit: umgangssprachlich [Bi]

 

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