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Schmankerl

Schmankerl: Schmankerl

 

Umschreibung: 1) besonderer Leckerbissen (siehe: „Leckerbissen“) [DUÖ] 2) liebenswürdig ausgeschmücktes Geschichtchen [Kü, S. 24480] 3) Liebling [Kü, S. 24480]

Historische Analyse: Der Ursprung des Wortes „Schmankerl“ ist nicht sicher geklärt. In Schmellers Bairischem Wörterbuch von 1877 findet sich „Schmänkelein“ in der Bedeutung von „was von Brey und Muß ans Geschirr anbrät, Kruste“ [vgl. Kü, S. 24480] und wird auf „Schmant“ (landschaftliche Ausdrucksweise für Sauerrahm) zurückgeführt. In Meyers Konversations-Lexikon von 1888 bezeichnen „Schmankerl“ oder „Rameln“ eine palatschinkenähnliche Speise (vgl. „Schmarren“), die in Johann Rottenhöfers Kochbuch von 1904 in mehreren Süßspeisenrezepten wiederzufinden ist [vgl. Wiktionary]. In Tirol gibt es eine Spezialität namens „Tiroler Schmankerl“, ein als Stanitzel geformtes, süßes Gebäck aus einem ganz dünn ausgebackenen Teig [vgl. DUW]. Beeinflusst vom „Gschmackerl“ (österreichisch für „Geschmack“) kam das „Schmankerl“ zu seinem übertragenen Sinn von etwas, das „Appetit macht“ [Kü, S. 24480], und damit auch zu seinen weiteren Bedeutungen [Bi]. - Entstehungszeit: 1) seit dem 19. Jahrhundert [Kü, S. 24480]; 2) und 3) 1920 ff. [Kü, S. 24480]

 

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