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verdauen

verdauen: jemand/ etwas ist schwer zu verdauen/ etwas verdauen (müssen)

 

Umschreibung: 1) etwas verstehen, geistig verarbeiten (müssen) [Kü, S. 29588] 2) etwas verwinden, verschmerzen (müssen) [Kü, S. 29588]

Historische Analyse: Diese Redewendung wurde vom Verdauungsvorgang, bei dem die aufgenommene Nahrung Schritt für Schritt verarbeitet und zersetzt wird, übertragen auf die Verarbeitung von „geistiger Nahrung“ [vgl. Kü, S. 29588]. Die Mühe bzw. Anstrengung, die dabei zum Ausdruck kommt, leitet sich von un- bzw. schwerverdaulicher Kost ab, die einem oft „schwer im Magen liegt“ [Bi]. - Entstehungszeit: 1) 1500 ff. [Kü, S. 29588] 2) seit der mittelhochdeutschen Zeit [Kü, S. 29588] - Gebräuchlichkeit: umgangssprachlich [DUW]

 

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