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bannen

bannen: jmdn./etw. bannen

Umschreibung: jmdn./etw. vertreiben, fernhalten, ausschließen [GG]

Analyse der Bedeutung: Zur Etymologie des Substantivs ‚Bann‘ siehe ↑jmdn./etw. in Acht und Bann tun/stellen/schlagen / in Acht und Bann getan/geschlagen werden/kommen.
Das Verbum ‚bannen‘ weist die ursprüngliche Bedeutung ‚exkommunizieren‘ auf und referiert im übertragenen Sinne auf ‚an einem Ort festhalten, an einen Ort verweisen‘ oder ‚durch Spannung fesseln‘. [Vgl. WPE: Bann].
Zur näheren Herkunft aus der rechtlichen Exkommunikation vgl. ↑den Bann brechen/der Bann ist gebrochen sowie die o. g. Wendung. - Realienkundliches: Vgl. dazu ↑den Bann brechen/der Bann ist gebrochen. - Interlingual Kompatibles: engl.: to entrance [or captivate] sb [PONS] - Figuriertheit: Hyperbel - Querverweis: ↑jmdn./etw. in Acht und Bann tun/stellen/schlagen / in Acht und Bann getan/geschlagen werden/kommen; ↑jmdn./etw. ächten / geächtet sein/werden; ↑jmdn./etw. mit einem Bann belegen / mit einem Bann belegt werden; ↑jmdn./etw. verbannen / verbannt sein/werden

 

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Projektleitung

Ao. Univ.-Prof. i.R. Dr.

Wernfried HOFMEISTER



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