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Mathematik

 

Die 2010 abgeschlossene Sammlung von insgesamt 208 Belegen zeigt, dass mathematische Begriffe zumindest in unserer Alltagssprache keineswegs so fremd und kompliziert sind, wie man oft glaubt: Ganz selbstverständlich schätzen wir nämlich etwas Pi mal Daumen ab, versuchen die Quadratur des Kreises, reden über einen Zirkelschluss, und es zeigt sich nicht selten mathematisch angehauchter Humor, wenn jemand ausgerechnet seine/ihre bessere Hälfte lobt, eine Person als Quadratschädel oder eine Null charakterisiert und sich vor lachen kugelt.

 

Alle Belege hat Frau Pölzl in sieben Sachgruppen untergliedert, welche Aufschluss über die verschiedenen Herkunftsbereiche der Ausdrücke aus der Mathematik geben: Bruchrechnung, Geometrie, Grundrechnungsarten, mathematische Instrumente, mathematische Objekte, Zahlenwertermittlung und Zahlwörter. Die letzte Gruppe mit ihren knapp 120 Belegen verdeutlicht uns, wie wichtig insbesondere Zahlen innerhalb der mathematischen WortSchätze sind. Sie verkörpern nicht bloß einen Messwert, sondern zeigen sich mit Gefühlen und Werthaltungen verbunden: So arbeiten wir für 3, schweben auf Wolke sieben oder sterben tausend Tode. Auf solche Art verbindet sich der uralte mathematische Anspruch auf Exaktheit und Eindeutigkeit schon seit dem Mittelalter mit einer starken, bis heute spürbar gebliebenen Symbolkraft.

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