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Abstract

Michaela Pölzl 'Mathematische WortSchätze'

Die Masterarbeit "Mathematische WortSchätze" ergänzt die von Wernfried Hofmeister ins Leben gerufene Initiative „Deutsche WortSchätze“, die sich mit der Erforschung einzelner Bildspendebereiche des Deutschen und der Vermittlung dieser Ergebnisse (auch) in nicht universitären Bereichen (z.B.: Schulklassen) beschäftigt.

 

Wie bereits aus dem Titel hervorgeht, ist der Bildspendebereich Mathematik Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit und die Frage, wie sehr und in welcher Art und Weise er die Alltagssprache geprägt hat. Um das beantworten zu können, wurde versucht, eine möglichst vollständige Sammlung all jener Ausdrücke anzulegen, deren Ursprung in der mathematischen Fachsprache zu finden ist, die sich aber von dort gelöst haben und in die Alltagssprache eingedrungen sind. Sie wurden in einer Datenbank, die der Masterarbeit auf CD-ROM beigelegt ist, erfasst und genauer untersucht. Jedes Datenblatt widmet sich einem Beleg, liefert eine Bedeutungsumschreibung, eine Bedeutungsanalyse und den Beweis des Gebrauchs in der Gegenwartssprache durch aktuelle authentische Belege. Weiters finden sich unter anderem Angaben zu Entstehungszeit, Diatopik, Diastratik, Sozialhistorischem, semantischen Prozessen und allgemeinem Gebrauchskontext, sofern sich Aussagen darüber treffen ließen. Zusätzlich wurde eine Sammlung an Bildern zusammengetragen, die sich mit der tatsächlichen, der nicht-metaphorischen, Bedeutung der einzelnen WortSchätze beschäftigen.

 

Der zweite Teil der Arbeit besteht aus einer Erörterung des Projekthintergrunds, lexikographischen Erläuterungen zu Aufbau und Gliederung der Sammlung, einer näheren Betrachtung des Bildspendebereichs Mathematik und einem Kapitel zur Zahlensymbolik. Letzteres fand Eingang in die "Mathematischen WortSchätze", weil sich bei der Analyse der Zahlen-WortSchätze gezeigt hat, dass bestimmte Zahlen besonders häufig und in ähnlicher Funktion in bildhaften Ausdrücken vorkommen, was sich vermutlich auf ihre starke Symbolizität zurückführen lässt. Das abschließende Kapitel widmet sich der eingangs gestellten Frage, inwiefern die mathematische Fachsprache unsere Gegenwartssprache geprägt hat und kommt zu dem Schluss, dass Mathematik zumindest in unserem alltäglichen Sprachgebrauch nicht so fremd ist, wie sie es uns oft zu sein scheint.

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Organisation
Harrachgasse 21 / 6. OG, 8010 Graz
Stud.-Ass. Ronja Fischer Telefon:+43 (0)316 380 - 8178

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Projektleiter
Institut für Germanistik Harrachgasse 21 / 6. OG, 8010 Graz
Ao.Univ.-Prof. Dr.phil. Wernfried Hofmeister Telefon:+43 (0)316 380 - 2451
Fax:+43 (0)316 380 - 9760

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