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vergeigen

vergeigen: etwas vergeigen

 

Umschreibung: (durch falsches Vorgehen, eine schlechte Leistung) verderben, zu einem Misserfolg machen [DUW]; etwas schlecht ausführen, falsch machen, zum Scheitern bringen. [Kü, S. 29677]

Historische Analyse: Der Ausdruck bezieht sich auf schlechtes oder falsches Geigenspiel [vgl. DUW]. Es handelt sich um eine moderne Variante von 'ver(bum)fiedeln' (siehe dort, Bedeutung 2) [vgl. Kü, S. 29677]. So wie man eine musikalische Aufführung durch schlechtes Geigenspiel verdirbt, kann man auch andere Leistungen durch falsches Vorgehen 'vergeigen', das heißt zum Scheitern bringen [HS]. Grimm führt darüber hinaus als dichterische Verwendungsweise 'geigend zu ende führen, mit geigen verbringen' an: ein nachkomme jenes närrischen musikanten, der am felsen beim Hallberge sein leben vergeigte. AUERBACH dorfgesch. 4, 32; [Gr]. - Entstehungszeit: seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert [vgl. Kü, S. 29677] - Gebräuchlichkeit: umgangssprachlich [DUW]

 

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