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Abstract

Julia Windhaber ‘Sportive WortSchätze’

Menschliche Alltagssprache bedient sich seit jeher verschiedener Bilder aus diversen Lebensbereichen und übernimmt daraus Wörter, um sie mit übertragener Bedeutung in neue Sprechsituationen einzusetzen: So hat das Deutsche aus dem Bildspendebereich des Sports vieles übernommen (wie sich ein Eigentor schieflen, die Latte hochlegen, das Handtuch werfen oder sich im Endspurt befinden). Ziel dieser Arbeit ist es, diese versteckten oder auch offenen Entlehnungen aus Ñder Bildsprache des Sports” aufzuspüren, zu dokumentieren und zu systematisieren.

 

Vorreiter für diese Diplomarbeit war das Projekt ‘Wehrhafte WortSchätze‘ unter der Leitung von Ao.-Univ. Prof. Dr. Wernfried Hofmeister. Im Hintergrund der vorliegenden Ausarbeitung stehen Fragen wie “Welche Vorteile hat der Einsatz von derartigen Wortprägungen” bzw. “Welchen Mehrwert haben sie gegenüber unmarkierten Ausdrucksweisen?” und “Was bringen sie zum Ausdruck?”. Besonderes Augenmerk gilt der Entstehung sportiver Termini als verallgemeinernde Ausdrücke für nichtsportive Sachverhalte, ferner der Relevanz der Begriffe und Wendungen aus dem Bildspendebereich Sport für die Gegenwartssprache sowie der Frage, was sie über unseren Umgang mit Sport, d.h. unsere Sportkultur, aber auch über unsere Gesellschaft verraten.

 

Diese Diplomarbeit verfolgt sowohl wissenschaftliche als auch pädagogische Zwecke. Besondere Relevanz sollte dieser Studie auch für den Fremdsprachenunterricht zukommen, denn gerade im Bereich der Idiomatik gibt es Probleme beim Erlernen der deutschen Sprache. Um Fremdsprachenlernenden den Umgang mit derartigen Wendungen, zu denen nicht zuletzt sportive Ausdrücke zählen, zu erleichtern, stellt ihre Veranschaulichung durch Bilder eine sicher willkommene Stütze dar. Darüber hinaus soll die onomasiologische Dokumentierung sportiver Ausdrücke eine Grundlage für eindrucksvolle Präsentationen im schulischen Bereich darstellen. Die hierfür nötigen Materialien (Datenbank und Bildmaterial) sind der Diplomarbeit in elektronischer Form (CD-Rom) beigelegt. Primär geht es darum, eine Sprachsensibilisierung zu bewirken und die Ausdrucksweise zu verbessern respektive den Wortschatz des Zielpublikums (der SchülerInnen) zu erweitern.

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Organisation
Harrachgasse 21 / 6. OG, 8010 Graz
Stud.-Ass. Ronja Fischer Telefon:+43 (0)316 380 - 8178

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Projektleiter
Institut für Germanistik Harrachgasse 21 / 6. OG, 8010 Graz
Ao.Univ.-Prof. Dr.phil. Wernfried Hofmeister Telefon:+43 (0)316 380 - 2451
Fax:+43 (0)316 380 - 9760

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