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kauen

kauen: an etwas zu kauen haben

 

Umschreibung: 1) etwas nicht leicht nehmen; einen Vorwurf schwer verwinden [Kü, S. 14028]; 2) sich lange mit einer Arbeit beschäftigen müssen [Kü, S. 14028]; 3) Schwierigkeiten mit der Bewältigung (einer Angelegenheit) haben [DUW]

Historische Analyse: Der Ursprung dieser Wendung liegt im langsamen und oft mühsamen Zerkleinern von Nahrung im Mund [vgl. Kü, S. 14028]. Je härter oder zäher ein Bissen ist, desto länger muss er gekaut werden, bis er ordentlich verdaut werden kann [vgl. DUW]. Im übertragenen Sinn steht der Bissen für eine (meist unerfreuliche) Angelegenheit, die nicht leicht zu bewältigen bzw. verwinden ist [Bi]. - Entstehungszeit: 1700 ff. [Kü, S. 14028] - Gebräuchlichkeit: umgangssprachlich [DUW]

 

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