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Tellerrand

Tellerrand: (nicht) über den Tellerrand sehen

 

Umschreibung: sehr engstirnig sein [Bi]; egozentrisch sein; die Folgen eines Tuns nicht bedenken; die Tragweite einer Handlungsweise nicht erkennen [Kü, S. 28033]; nur das Nächstliegende erkennen [Bi]

Historische Analyse: Das Bild, das dieser Redensart zugrunde liegt, bezieht sich auf jemanden, der über seiner Mahlzeit, über seinem Teller sitzt, und nichts anderes wahrnimmt als die vor ihm stehende Speise. Der Tellerrand als „Begrenzung“ meint hier redensartlich eine geistige Einschränkung; sie „beschränkt“ den „Weitblick“ und verhindert es, Dinge wahrzunehmen, die außerhalb dieser Grenze liegen [Bi]. - Entstehungszeit: nach 1970 (wahrscheinlich 1972 von Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller) [Kü, S. 28033]

 

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