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Topf

Topf: alle/ alles in einen Topf werfen

 

Umschreibung: jeden/ alles gleich behandeln oder beurteilen, ohne auf die vorhandenen Unterschiede zu achten [DURW]

Historische Analyse: Diese Redensart ist eine Abwandlung der älteren Form „alles in einem Topf kochen“ [Kü, S. 28384f.] und hat ihren Ursprung darin, dass sämtliche Zutaten, aus denen man eine Speise zubereiten möchte, vermengt und gemeinsam gekocht werden. Man nimmt keine Rücksicht darauf, ob sie geschmacklich harmonieren bzw. dieselbe Garzeit haben. Dadurch kann es passieren, dass einige Nahrungsmittel „zerkocht“ werden oder anbrennen, während andere noch roh sind [Bi]. - Entstehungszeit: seit dem 19. Jahrhundert [Kü, S. 28385]; in abgewandelter Form schon im 17. Jahrhundert belegt [vgl. Rö] - Gebräuchlichkeit: umgangssprachlich [DURW]

 

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