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veräppeln

veräppeln: jemanden veräppeln

 

Umschreibung: jemanden verhöhnen, verspotten, veralbern [Kü, S. 29519]

Historische Analyse: Diese Redewendung leitet sich wahrscheinlich daher ab, dass das Theaterpublikum früher als Zeichen seiner Missfallensbekundung die Schauspieler bei schlechten Leistungen mit faulen Äpfeln bewarf (siehe: „jemanden anpflaumen“) [vgl. Kü, S. 29519]. Ein anderer Erklärungsversuch sieht den Ursprung im jiddischen Wort „eppel“, das soviel wie „nichts“ bedeutet. Wer also „veräppelt“ wird, wird der Lächerlichkeit preisgegeben und damit zunichte gemacht [vgl. SWR.de]. - Entstehungszeit: seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert [Kü, S. 29519] - Gebräuchlichkeit: umgangssprachlich [DUW]

 

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